14. Woche
Der Fötus ist jetzt etwa sechs bis sieben Zentimeter
Das Fruchtwasser ist gemütliche 37 °C warm und das schaukeln des Bauches, wenn die Mutter sich bewegt schult seinen Gleichgewichtssinn.
Es kann nun zu verstärktem Ausfluß kommen, der aufsteigende Keime abwehrt und so das Ungeborene vor Infektionen schützt.
Verständigen sie aber sofort den Arzt, wenn sich der Ausfluß verfärbt oder unangenehm riecht!
Die Hormonumstellung lässt Müdigkeit und Übelkeit verschwinden und sie fühlen sich nun pudelwohl.
Die Schwangerschaft ist in diesem Drittel sicher.
Die Gefahr einer Fehlgeburt ist nun vorbei.
15. Woche
Augenlider, Linse und Regenbogenhaut sind jetzt fertig entwickelt. Bis zum siebten Monat hält der Fötus die Augen geschlossen.
An den Fingerkuppen und Zehen entwickelt sich auch schon die Ringe auf den Fingern für einen Fingerabdruck.
Durch Recken und Strecken übt das Ungeborene jetzt den aufrechten Gang.
Nun wird auch ein Trippeltest gemacht bei dem der Mutter jetzt Blut abgenommen wird. So kann das Risiko einer Entwicklungsstörung errechnet werden. Der Triple-Test kann eine Amniozentese überflüssig machen.
Sie sollten jetzt Leber, rohes oder halb durchgebratenes Fleisch und Rohmilchprodukte strikt meiden. Es besteht die die Gefahr, sich mit Krankheitserregern zu infizieren. Leber ist über das Tierfutter oft mit hohen Dosen Vitamin A angereichert - Mengen, die Mißbildungen beim Baby verursachen könnten. Nehmen Sie auch keine Vitaminpräparate ohne Rücksprache mit dem Arzt.
16. Woche
Beim Ultraschall kann man das Geschlecht nun eindeutig erkennen.
Ein Spritzer Zitronensaft (Vitamin C) am Essen hilft dem Körper, Eisen aufzunehmen, welches das Ungeborene der Mutter gerne abspenstig macht und bei ihr zu einer Annämie führen kann.
Fangen sie jetzt langsam an, den Bauch regelmäßig einzuölen.
Das beugt Schwangerschaftsstreifen vor!!! Vitamin C und E unterstützen das Ganze zusätzlich.
17. Woche


Von jetzt an nimmt das Baby die Geräusche seiner unmittelbaren Umgebung wahr. Z.B. das Gebrodel im Darm der Mutter, den singenden Blutfluß in den Adern und den den Pulsschlag.
Heben sie nichts mehr über 5 Kg, das könnte ihnen und dem Ungeborenen schaden.
18. Woche
Die Zehen und Finger besitzen nun schon Nägel.
Es lutscht am Daumen und greift nach der Nabelschnur.
Trinken Sie mindesten zwei Liter am Tag, am besten Wasser, Fruchtschorlen oder ungesüßten Tee und ernähren Sie sich ballaststoffreich um Verstopfungen vorzubeugen.
19. Woche
Jetzt lohnt es sich schon, sanft mit dem Ungeborenen zu sprechen und ihm ruhige Musik vorzuspielen, denn es nimmt nun auch Geräusche von außen wahr. Auch die Stimme seines Vaters kann ihn schon beruhigen.
Es ist etwa 17 Zentimeter groß und wiegt rund 280 Gramm.
Jetzt wird es auch Zeit für einen Geburtsvorbereitungskurs.
Erkundigen sie sich bei ihrem Gynäkologen nach einer Hebammenpraxis, die solche Kurse anbietet.
Das zweite screening steht nun an und die Ergebnisse werden in den Mutterpass eingetragen.
Viele Schwangere fühlen sich verschnupft und bekommen schlecht Luft, weil die stärkere Durchblutung die Nasenschleimhäute anschwellen lässt. Dampfbäder oder eine Nasendusche aus der Apotheke könne Abhilfe schaffen.
Jetzt spüren die meisten werdenden Mütter ihr Kind zum ersten Mal. Aber selbst wenn das Baby Purzelbäume schlägt, fühlen Sie nur hin und wieder ein zartes Zupfen - wenn es bei seinen Aktivitäten an die Wand des Uterus stößt.
20. Woche
Der Fötus ist nun 20 Zentimeter groß und nimmt Kontakt zu ihnen auf.
Wenn sie die Hände auf den Bauch legen wird es ihnen entgegenkommen.
Ein Flaum aus Wollhaaren (Lanugo-Behaarung) wächst am ganzen Körper des Kindes. Dieser wir aber vom achten Monat an bis zur Geburt abgestoßen und es bilden sich ein zweite Mal Haare.
Wenn man nun das Ohr an den Bauch der Mutter legt, kann man das Herz des Babys klopfen hören.
Wenn man doch langsam durch den wachsenden Bauch Rückenschmerzen bekommt kann ein Stützgurt abhilfe schaffen. Achten sie auch besonders auch ihre Körperhaltung.
21. Woche
Das Ungeboreene wird immer aktiver.Es stupst sein Gesicht in die Plazenta, als sei sie ein weiches Kissen und nutzt den noch reichlichen Platz zum Toben aus.
Sie sollten jetzt regelmäßig Seefisch essen und Joshaltiges Salz benutzen, weil ihre Schilddrüse nun besonders viel Jod braucht.
Weil das Ventil am Mageneingang durch das Schwangerschaftshormon sehr entspannt ist, kann immer wieder etwas Magensäure in die Speiseröhre gelangen. Wenn das Kind größer wird, drückt es zusätzlich auf den Magen und verschlimmert so das Sodbrennen. Verzichten sie auf gewürzte frittierte Kost und nehmen sie lieber häufiger kleinere Mahlzeiten zu sich. Versuchen sie den Kopf beim Schlafen zu erhöhen oder legen sie sich auf ihre Linke Seite.
22. Woche
Die Größe des Ungeborenen wird nun vom Scheitel bis zum Steiß gemessen und beträgt ca 20 Zentimeter.
Es leidet nun häufig unter Schluckauf und stärkt damit seinen Atemapparat.
Legen sie nun häufiger mal die Beine hoch, wenn sie angeschwollen sind. Das Schwangerschaftshormon Progesteron begünstigt die Bildung von Krampfadern. Es sorgt dafür, dass sich die Wände der Venen entspannen und durch die vermehrte Blutmenge während der Schwangerschaft gedehnt werden. Da es keine Garantie dafür gibt, dass sich diese nach der Geburt zurückbilden, sollten Sie schon früh vorbeugen. Schlagen Sie die Beine beim Sitzen nicht mehr übereinander und legen Sie die Beine so oft wie möglich hoch. Falls Sie aus beruflichen Gründen viel stehen müssen, sollten Sie auf jeden Fall Stützstrümpfe tragen. Außerdem bringen nächtliche Wadenkrämpfe viele Frauen um den Schlaf. Beugen Sie diesen mit Magnesium und viel Bewegung vor. Mit Wechselgüssen trainieren Sie Ihre Blutgefäße. Mit dem rechten Fuß beginnen, den Wasserstrahl zum Knie aufwärts lenken, dann kommt das rechte Bein. Erster und letzter Guss sind immer kalt.
Wenn sie häufig an Kopfschmerzen leiden, könnte das an erhöhtem Blutdruck liegen.
23. Woche
Nun ist für alle Mütter ein beruhigender Meilenstein der Schwangerschaft erreicht, denn das Baby hätte nun im Falle einer Frühgeburt eine Chance zu überleben. Wenn sie schon einmal eine Frühgeburt hatten, wird ihr Arzt sie nun engmaschiger überwachen.
Das Dehnen der Haut am Bauch fürht nun zu nervendem Juckreiz, dem sie mit Öl und Cremes entgegenwirken können.
Auf Solariumbesuche, intensive Sonnenbäder, Saunagänge und Bäder über 40°C sollten sie jetzt verzichten!
Gehen sie lieber Schwimmen, weil es Bauch und Wirbelsäule entlastet.
24. Woche
Wissenschaftler sind überzeugt, daß das Ungeborene jetzt schon träumen kann.
25. Woche
Nun können auch Andere die Tritte des Ungeborenen durch die Bauchdecke spüren
26. Woche
Das Ungeborene ist 25 Zentimeter groß und wiegt jetzt ca 1000 Gramm
Bevor der Bauch noch runder wird, gewöhnen Sie sich die richtige Haltung beim Heben und Tragen an: Bevor Sie etwas aufheben, gehen Sie in die Knie. Wäschekörbe etc. nicht mehr unter den Arm klemmen, sondern mit beiden Armen vor dem Bauch tragen.
Wenn sich ein Ziehen im Bauch bemerkbar macht gönnen Sie sich sofort Ruhe!
27. Woche
Das Baby schaut sich jetzt schon um und sieht seine Umgebung in rosarotem Licht. Um dem Neugeborenen ein gewohntes Bild zu vermitteln sind manche Kreissääle auch rötlich gestrichen.
Beim Autofahren sollten sie den Beckengurt immer unter die Rundung des Bauches legen!
Diäten sind absolut fehl am Platz, auch wenn sie ein paar Pfündchen mehr zugenommen haben. Ernähren sie sich ausgewogen und gesund.